Sucht und Depression

Oftmals ist es so, dass eine depressive Erkrankung Personen betrifft, die sich in einer Abhängigkeit befinden. Dabei weiß man allerdings nicht, was zuerst da war: die Sucht oder die Depression. Es gibt nämlich beide Möglichkeiten:

Sucht als Folge einer Depression

Wenn jemand an einer Depression erkrankt, kann es gut sein, dass dieser Mensch mit starken Beschwerden zu kämpfen hat. Beispielsweise wird er immerzu von einer Angst begleitet und ist stets unruhig. Er sucht dann nach irgendeinem Ausweg, um dieser Erkrankung zu entkommen. Häufig greift der Patient dann zu Mitteln, welche eine Abhängigkeit verursachen, da er hofft, diese Stoffe würden die Depression lindern. Insbesondere Alkohol und Tabletten vermitteln eine Hoffnung, die Krankheit zu behandeln, aber auch andere Stoffe werden verwendet. Zu Beginn kann dies sogar tatsächlich eine positive Wirkung zeigen. Allerdings reicht die konsumiere Menge bald nicht mehr aus, um die Beschwerden zu lindern, da ein Gewöhnungseffekt eintritt. Daher konsumiert der Betroffene höhere Mengen der Mittel. Die verwendete Dosis wird weiter und weiter gesteigert, bis letztlich eine Abhängigkeit entsteht.

Depression als Folge einer Sucht

Der zuvor beschriebene Verlauf, dass zuerst eine Depression auftritt und der betroffene Mensch versucht durch „Selbstbehandlung“ mit Stoffen, die abhängig machen, die Krankheit zu behandeln, kommt ziemlich oft vor. Allerdings kann der Ablauf auch andersrum sein: Es ist auch möglich, dass ein Mensch als erstes Problem eine Abhängigkeit hat. Diese Sucht hat sehr negative Wirkungen auf den Menschen, sodass auch das emotionale Gefüge gestört wird. Die Folge davon kann eine depressive Erkrankung sein. Die Behandlung dieser Depression ist dann nicht möglich, ohne das grundlegende Problem der Abhängigkeit zu behandeln. Daher ist es zunächst einmal die Basis, dass das verwendete Suchtmittel – egal ob Alkohol, Tabletten oder anderes – vollständig abgesetzt wird. Nur so macht eine Behandlung der Depression überhaupt Sinn. Wenn die erkrankte Person ihre Sucht dann in den Griff bekommen hat, kann der Arzt auch die depressive Störung behandeln. Jetzt können die weiteren Symptome nämlich festgestellt werden, um sie dann auch ganz gezielt einer Behandlung zu unterziehen.

 

 
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