Antriebsverlust - Keine Lust auf Irgendwas

Jeder gesunde Mensch hat üblicherweise eine gewisse Antriebsfähigkeit, das heißt er hat die Kraft dazu, verschiedene Sachen zu machen. Wenn ein Mensch nun an einer Depression erkrankt, so kommt es im Verlauf der Krankheit häufig vor, dass seine Antriebsfähigkeit schwindet und sich dafür eine Antriebslosigkeit entwickelt. Unter Antriebslosigkeit versteht man also die Unfähigkeit des Menschen, bestimmte Dinge zu tun. Es gibt verschiedene Stufen der Antriebslosigkeit. In manchen Fällen ist sie jedoch so stark, dass der Betroffene nicht einmal mehr dazu in der Lage ist, ausreichend nach sich selbst zu schauen, sodass beispielsweise die Körperpflege nicht mehr stattfindet.

Viele gesunde Menschen können mit dem Begriff der Antriebslosigkeit nicht viel anfangen und verwechseln dies mit Faulheit. Um das Verständnis hierfür zu verbessern, ein kleiner Vergleich: Die Antriebslosigkeit könnte man vergleichen mit einer Handbremse im Auto, welche man nicht mehr los machen kann.

Die Antriebslosigkeit wirkt sich sehr stark auf den Alltag des Erkrankten aus und bestimmt ihn sogar teilweise. Einige Beispiele hierfür:

  • Der Erkrankte will seine Wohnung aufräumen, kann es allerdings nicht.
  • Der depressive Mensch will einen Spaziergang machen, schafft es jedoch nicht.
  • Der Patient weiß, dass der Arztbesuch wichtig ist, kann aber nicht mal das mehr umsetzen. In diesem Fall ist es von ungemeiner Bedeutung, dass die Mitmenschen sich aktiv einschalten, um den Patienten zu unterstützen, sodass dieser irgendwie behandelt werden kann und es ihm besser geht.

 

 

 
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