Verlust der Gefühle - Gefühlslosigkeit

Depressive Menschen klagen häufig darüber, dass sie ihre Gefühle verloren haben und nun nichts mehr empfinden können. Sie beschreiben ihren Zustand als erstarrt.

Es ist wirklich so, dass die Betroffenen so gut wie überhaupt keine Gefühle mehr verspüren. Insbesondere folgende Regungen bleiben aus:

  • Freude
  • Energie
  • Mut
  • Lust
  • Hoffnung

Man spricht hier auch vom sogenannten „Gefühl der Gefühllosigkeit“. So bezeichnet man diese Leere in der Fachsprache und jeder, der schon mal von einer depressiven Erkrankung betroffen war, weiß, wie wahr der Begriff ist.

In der Tat ist es nämlich so, dass sich der depressive Mensch erstarrt und wie tot fühlt. Es ist so, als hätte er überhaupt keine Gefühle mehr, was sich selbstverständlich insbesondere bei guten Gefühlen äußert, wie beispielsweise Hoffnung, Spaß, Freude oder Zuversicht. Das geht so weit, dass nicht einmal ein Gefühl der Hoffnung bestehen kann, dass man zu einem späteren Zeitpunkt seine Gefühle zurück erhält. Die erkrankte Person hat teilweise nicht einmal die Kraft, sich an vergangene Gefühle zu erinnern, sodass die Vorstellung von Dingen, die einem früher einmal Freude bereitet haben, völlig schwindet.

Depressive haben häufig Angst davor, diese Gefühllosigkeit offen zu  zeigen. Sie wollen es vermeiden, dass ihre Mitmenschen ihr Problem erkennen und spielen daher verschiedene Gefühle vor. Zu diesen vorgespielten Gefühlen zählen vor allem Fröhlichkeit und ein aufgesetztes, gezwungenes Lachen. Ebenso kann es aber sein, dass der depressive Mensch Anteilnahme vortäuscht. Dieses Verhalten begründet sich nicht durch Falschheit oder Boshaftigkeit, sondern die Erkrankten können aufgrund der Depression diese Gefühle nicht wirklich fühlen, wollen aber ihre Mitmenschen dies nicht wissen lassen.

 

 
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